blaulicht
fern von zu haus
das wird nie was!
kürzlich hat mich ein brief erreicht, dass daheim bereits die blümchen rauskriechen und aehnliche notizen. ist ja ganz schön. nur haett ich das auch gern! ja ich weiss, jetzt ist grad erst wieder schnee gefallen und man sieht die sowieso grad nicht mer, aber trotzdem!!!
hier kann sich das wetter noch immer nicht für den frühling entscheiden. nachdem das wochenende scheusslich war und mit einer mischung aus schnee und regen und bei kaelte im wechsel beglückt hat, begann die woche zwar mit sonnenschein, aber, mitlerweile, schneit es wieder!
Nerv!!!
der touri-Führer spricht von 12°C durchschnittsthemperatur in diesem Monat. Alles gelogen?! Wer Überprüft eigentlich den whrheitsgehalt solcher bücher?!
no more 'waitig for steve'
for steve is here now.
no problems with the snow chaos.
the plane was just on time.
and we're lucky now.
Die spinnen die ungarn!
...
heute morgen, als ich gerade noch am frühstückstisch sass, so kurz vor dem aufbruch (7.50 Uhr) waren die doch tatsaechlich der meinung irgendeine wand irgendeines nachbarn benötigt mehr löcher. dementsprechend begannen sie zu bohren und hörten nicht auf bis ich das haus verliess. toller start in den tag.
und am abend, als ich erschöpft von arbeit und sprachkurs daheim eintrudelte meinte irgendein schwerhöriger nachbar seinen fernseher so laut stellen zu müssen, dass ich es wort für wort mithören konnte. Leider reichen meine Ungarischkentnisse noch nicht aus um mich beschweren zu gehen, aber wenn es denn soweit sein sollte... .
Der STand der Dinge
die dame vom erasmus kram ist immernoch der überzeugung sie könnte uns kein learning agreement geben. Kurse bekommen wir etwa 3-5 tage vorher mitgeteilt. seit anfang des monats hat die uni offiziell angefangen und seit knapp 1 woche haben wir einen kurs an dem wir teilnehmen. ansonsten sollen wir die kurse der gastdozenten aus Dtl. mitamchen. ist ja nicht schlecht. verstehen wir wenigstens was und erfahren vielleicht noch mal ne blickrichtung einer anderen uni, aber schon interessant, dass keiner weiss, wann das wirklich sein soll.
viel tun kann ich im praktikum bisher auch nicht. werde diese woche mit in die "einzeltherapie" gehen. sonst war ich meist in der gruppe. es wird etwa jeden tag gezeichnet. dabei drückt man den kids einen stift in die hand und führt diese um etwa einen ball oder eine sonne oder eine blume auf's papier zubringen. schade nur, dass nicht viele interessiert sind und dabei in der gegend rumschauen oder versuchen den stift los zu werden. fingerfarben sind leider alle, werden auch nicht nachgekauft und überhaupt machen sich die kinder damit ja auch schmutzig. schaun ma mal wie sich das entwickelt. mecker immer mal dran rum.
da auch immer min. ein kind in irgendeiner "einzel-Sache" steckt, sind fast nie alle zusammen. selbst beim morgenkreis ist es schwierig, da es immer zuspaetkommer gibt. wobei morgenkreis etwas zuviel gesagt ist, da für jedes kind ein lied gesungen wird und das wars.
na egal. seh nur keine zeit im alltag für ein projekt. und die freizeit, welche ich mit vorbereiten darf, ist mit 5 tagen zu kurz für eines. aber wozu gibt es eine betreuer an der hochschule? theoretisch möchte der die dinge in meiner einrichtung noch klarstellen. hoffentlich in einem vernünftigen weg, da er zu astrids chefin meinte, das projekt könnte auch nur mit einem kind durchgeführt werden. graus!
so, genug gemeckert. das grösste problem ist immer noch die Sprache, aber morgen soll ja der Sprachkurs beginnen, von daher...
Osterspaziergang
Nichts beschreibt diesen Tag besser als Goethes Osterspaziergang. Die Menschen geputzt schon am Morgen, die Strassen voll schon am Morgen und laechelnde Gesichter überall, sogar unter den Einheimischen. Was ein wenig Sonne für einen gewaltigen Unterschied macht überrascht mich immer wieder.
Darüberhinaus war ich in einem tollen Haus mit einem wunderschönen Konzertsaal zu einem Konzert. Gefeiert wurde der 80.Geburtstag des Komponisten György Kurtág. Nie zuvor von ihm gehört. Auch wenn das Haus viel rausgerissen hat und die Musiker sehr gut waren, möchte ich nicht unbedingt wieder was von ihm hören müssen!
schnarch
irgendwie könnt ich noch immer nach fast jedem Arbeitstag ins Bettfallen. Nur ist es wohl zu früh! Ich mein, von 16.00Uhr bis zum nächsetn Morgen 7.00Uhr kann selbst ich nicht durchschlafen. Und irgendwann muss ich ja auch mal einkaufen gehen oder was essen. Wo wir grad bei essen sind, das ist gar nicht so einfach. Mittags in der Einrichtung wollen sie mir zu jedem Gang min. Einen Nachschlag andrehen und nach dem Abendessen bin ich für ca. ½ Stunde außer gefecht gesetzt. Im Moment zumindest.
Freitag geht’s hier das erste Mal zum Arzt. Hoffe es ist alles i.O. Wenn Du Zeit zum Beten hast, dann denk mit dran!
Das Wetter weiß auch nicht was es will. Morgens geh ich aus der Tür und die Sonne scheint. Traut sich der Frühling so langsam wirklich her? Mittags wird es ganz grau. Dann fällt Puderzuckeschnee. Na toll. Sonne und Frühling sind weg. Abends liegt überall Matschepampe und man muss aufpassen, dass man nicht ausrutscht. Hoffentlich gefriert das nicht über Nacht!

es liegt Meterhoch Schnee (0,5). Mittags haben die Vögel gezwischtert und die Kinder im Praktikum haben versucht einen Habs Sonne abzubekommen. Das sah so aus, das sich alle, die nicht geschlafen haben in der Mitte des Raumes aufhielten und den einfallenden Sonnenstrahl irgendwie fangen wollte. Hab mich auch mal reingestellt und es tat gut, außerdem waren die verwunderten Gesichter der Kinder witzig, als die Sonne plötzlich weg war. Mit mit Astrid noch an der Donau langgelaufen. Man konnte allerdings nicht mehr auf die andere Seite schauen, da es sich zugezogen hat. Haben kamikazemäßig die Straße überquert und uns dann in der Tram aufgewärmt. Naja nicht ganz. Da ist es zu kalt zum wärmen, aber wenigstens hat diesen einen jeden heim gebracht und da war’s dann warm!
Zusammenfassung
Wetter: viel zu kalt. Ständig Minusgerade. Touriführer lügt dahingehend komplett (zumindest momentan!)
Uni: unorganisiert. Irgendwann bekommen wir bestimmt Info’s zu Vorlesungen, Sprachkurs und auch den Studentenausweis.
Wohnung: klein aber fein. Inzwischen zum Hobby- Haushalt aufgestiegen und mit Fotos dekoriert. Ein neuer Vorhang soll folgen (der wird aber von der Vermieterin gesponsort!)
Sprache: hauptsächlich Bahnhof. Kann schon Fahrkarten für den ÖPNV kaufen und Kinder zum laufen bewegen. Naja, zumindest tun sie es dann.
Praktikum: sehr anstrengend. Bin ständig hochkonzentreiert um was zu verstehen. Beobachte viel und versuch die Kinder kennenzulernen bzw. Miteinander in Kontakt zubringen.
Essen: Gibt’s bestimmt besseres. Mittags in der Einrichtung muss immer was süß sein. Entweder die Vorsuppe oder der Hauptgang.
Alles in allem: Geld geht weg wie warme Semmel. Ohne Wollstrumpfhosen wär ich schon erfroren!
the sun exists
Juchhuuu, die Sonne gibt es tatsächlich! Hab schon vermutet, es sei nur irgendeine Erfindung des Märchens. Auch wenn nur für ein Stündchen, aber ich habe sie heute tatsächlich gesehen!!!
Angekommen!! Ab jetzt wird Budapest unsicher gemacht, wenn es dass nicht schon ist!
Dummerweise ist noch alles grau und trüb und kein Sonnenstrahl will sich Blicken lassen! Jedoch hab ich aus erster Hand erfahren, dass es bald besser werden soll. Außerdem sei dieser Winter besonders kalt. Besonders weiß ich nicht, aber schweinisch kalt auf jeden Fall. Trau mich gar nicht ohne Wollstrumpfhosen vor die Tür! Aber, Hoffnung, laut Touri- Führer sollen es im März schon durchschnittlich 12°C Tagestemperatur sein. Schau ma mal!
Morgen geht mein Praktikum los. Inzwischen sind alle wichtigen Geheimnisse gelüftet. Da es wohl ständig nur um Babys gehen würde, sei ich da auch richtig! Meine kleine Wohnung ist mittlerweile auch relativ kuschelig geworden. Nur mit der Sprache gibt’s noch Probleme. Bin ganzschön dankbar für den offenen und freundlichen Empfang in der dt. Gemeinde!
- 100 km ohne Kopaß und Karte
- zu Fuß, weder Bus noch Bahn
- Wind und Wetter ausgeliefert, ohne Thermoschlafsack und Regenjacke
- Unvorstellbar?
- Abgekämpft
- Ausgelaugt
- Müde
- Hochschwanger
- Allein mit dem Risiko der Geburt
- Irgendwo zwischen Felsen und Gestrüpp
- Und doch: Sie sind angekommen. Maria und Joseph auf dem Weg nach Bethlehem
- Unvorstellbar – aber wahr.
- Gott hat die Welt mit einem Baby erschüttert, nicht mit einer Bombe!
Lukas 2, 1- 21
Matthäus 1, 18 – 2, 12
blessed be
blessed be your name when the offering is marked with pain.
blessed be your name when the road is marked with suffering.
blessed be your name.
Lukas 6, 20- 23
UR
And yet UR God’s beloved child.
UR special, UR mine.
I’m glad to know U.
I’m thankful 4 UR love.
I’m delighted by UR grace.
I’m amazed by UR power.
I’m thankful 4 UR love.
Come and reign in me.
Much more than now.
Let me B a mirror of UR kingdom on earth.
Paradise is coming.
With UR power U fill our cup 2 the top with UR love.
U cover me in grace I could never imagine.
I’m thakful 2 watch the building of UR paradise.
O Lord, Haleluja!
Wohin sonst?
Aus deinem Mund höre ich das schönste Liebeslied.
An deinem Ohr darf ich sagen was die Seele fühlt.
An deiner Hand kann ich fallen und du hältst mich fest.
An deinem Tisch wird mein Hunger gestillt.
Romans 16:19
says:
be excellent in what is good,
be innocent of evil.
And the God of peace
will soon crush Satan.
And God will crush him
underneaath his feet.
Das Leben reist mich hin und her.
Ich fühl mich wie ein pubertierendes Ding zwischen himmelhochjauchzend und zutodebetrübt.
Warum? Verletzung? Groll? Bitterkeit?
und noch ein Spritzer Unverständnis!
Das Patentrezept!
Warum Unverständnis?
Ganz einfach heute so morgen so. Leute die einen erst mit Vertrauen und Offenheit und ganz viel Liebe
entgegenkommen, dann rumwettern ohne Ehrlichkeit und Offenheit und hin und wieder ddich noch immer
als toll bezeichnen, und dann, sich irgendwann beginnen wieder für dich zu interessieren als wär nie was
gewesen!
Unverständnis!
Warum so?
Unklar!
Hab nur noch wenig Lust den Leuten zu begegnen oder ihnen in die Augen zu schauen und noch viel weniger
Lust ausgibige Gespräche zu führen!
Nerv!
Jesaja 50, 4 -11
Hesekil 2,1 - 3,11
soviel dazu!
gedanken des gestrigen abends:
...die ratten verlassen das sinkende Schiff!
Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!
lukas 23,34
Als Tochter des Königs darf ich mit erhobenem Kopf laufen. Der König bereitet mir den Weg, umgibt und schützt mich, ist immer mit mir unterwegs und schenkt mir Kraft. Tag ein und Tag aus!!
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